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Thema: Abheben mit dem heiligen Geist, Ort: Melchtal OW, 46 Teilnehmer

Bericht

Mit 46 Kindern starteten wir in unsere Abenteuerwoche unter dem Motto «Abheben mit dem Heiligen Geist». Mit einer Zeitmaschine flogen wir in verschiedene Zeiten, wo der Heilige Geist gewirkt hat. 

In den Gruppenstunden vertieften wir in vier Altersgruppen die verschiedenen Geschichten im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist. Während die Ältesten viele Inputs bekamen und Diskussionen führten, wurde bei den Jüngeren das Thema mehr spielerisch angegangen und öfters gebastelt. 

Während der ganzen Woche gab es viele spannende Spiele. Wir veranstalteten verschiedene Geländegames, einen Orientierungslauf durch das Dorf, einen Relax-und Wellnessabend, so wie auch ein Abendspiel, bei dem die Kinder acht Personen aus verschiedenen Zeiten, welche auf Grund eines Fehlers der Zeitmaschine bei uns im Jahr 2018 landeten, zurück in ihre Zeit zurückbringen mussten. Auch eine Wanderung gab es wie jedes Jahr. Dabei ist es immer wieder schön, mitten in den Bergen eine heilige Messe zu feiern, was wir auch in diesem Jahr gemacht haben. 

An einem Tag fuhren wir mit Postauto und Bergbahn zur Melchsee-Frutt und verbrachten den ganzen Tag direkt am Bergsee, wo wir in der Gruppenstunde passenderweise die Taufe Jesu sowie auch unsere Taufe thematisierten. Zum z’Mittag grillierten wir Cervelats und am Nachmittag machten wir verschiedene Wasserspiele. Wie man sich denken kann, endete das Ganze in einer kleinen Wasserschlacht (wo auch unser Priester und Sr. Luzia nicht ganz trocken blieben) und alle die wollten, durften sich im kühlen Bergsee erfrischen. 

An einem Abend durften sich die Jüngsten einen Film anschauen, während die anderen einen Frauen-/Männerabend hatten. Die Männer durften eine Kissenschlacht machen und anschliessend Fussball spielen, die Frauen bekamen einen berührenden Input von Schwester Luzia zum Thema „Schönheit“ zu hören und danach wurde eine witzige Casting-Show nachgespielt, in welcher alle ihre versteckten Talente zum Vorschein holten.

Natürlich fieberten wir alle dem Höhepunkt des KILA entgegen: Den Segnungsabend. Nach Lobpreis und einem kleinen Input von unserem Lagerpriester Marcus startete die eucharistische Anbetung, welche während der ganzen Nacht fortgesetzt wurde. Man durfte bei den Leitern für sich beten und sich segnen lassen, beichten gehen oder einfach die Gegenwart Jesu geniessen. Einige holten sogar ihren Schlafsack und schliefen in der Kapelle. 

Wie immer wurde auchder Abschlussabend feierlich und passend zum Thema gestaltet. Da wir an diesem Tag im Jahr 1444 bei Bruder Klaus landeten, wurde der Abend zu einem richtigen Schweizer-Fest. Mit einem typischen Schweizer z’Nacht (Älplermakronen) und den passenden Outfits kamen alle in Stimmung. Gleichzeitig fand die Leitertaufe von Nadia und Tobias statt, welche immer wieder witzige „Prüfungen“ absolvieren mussten, damit sie schlussendlich auch als Leiter bestehen können. Die Leiter überraschten die neue Hauptleiterin Johanna ebenfalls mit einem Eimer voll kaltem Wasser. 

Das diesjährige Lager war wirklich einmalig! Die Woche ging viel zu schnell vorbei und nun freuen wir uns alle bereits wieder auf das nächste Jahr

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